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Pressemitteilung

13127 Berlin/OT Französisch Buchholz 10.12.2017
„Schreib doch mal wieder“ – Postkarten-Grüße aus Französisch Buchholz 2018

Titelblatt | Postkarten-Grüsse aus Französisch Buchholz

Der Buchholzer Kalender 2018 ist da: ein Postkartenkalender in collagierten Bildern aus der vergangenen und gegenwärtigen Ortsgeschichte von Französisch Buchholz. Durch die nutzbaren Postkarten wird gesagt: „Schreib doch mal wieder!“ Die Überraschung in diesem Kalender sind einige Autographen aus dem soeben gegründeten Gustav Guyot-Archiv in der Ortschronik von Französisch Buchholz. Im 19. Jahrhundert florierte das „schöne“ Briefeschreiben und die Postboten kannten oft jeden Empfänger persönlich. In präziser und sorgfältiger Schreibschrift, vorrangig in Sütterlin, wurden lebensnahe Fragen und Grüße vielfältig per Post auf gedruckten und reliefierten Glückwunschkarten kommuniziert. Hier gehts weiter in der Pressemitteilung als pdf.

Bereits am 3. Mai 2014 gründete eine kleine Gruppe von Interessierten in Französisch Buchholz die Interessengemeinschaft KULTURGUT-FranzösischBuchholz-BIENCULTUREL zur Erhaltung und Vermittlung von kulturellen Werten in unserem Ort: die traditionsreiche Ortsgeschichte von Französisch Buchholz, die Sprachenvielfalt, die Orgelmusik, das Chorsingen, Musikinstrumentenbau, das Brotbacken, der Landschafts- und Gartenbau, die Ideen der Glaubensfreiheit, Toleranz und des geistigen Austausches.


v.l.n.r.: Maritta Schödel, Rainer Michael Lehmann MdA, Dieter Berghaus, Walfried Beyl Foto: Anne Schäfer-Junker

"Drei dieser Kulturtechniken und künstlerischen Traditionen sind auch in Französisch Buchholz vorzufinden.

Diese zählen nun zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands auf der UNESCO-Liste :
die Orgelmusik, das Chorsingen, das Brotbacken."


Dezember 2014, Anne Schäfer-Junker


v.l.n.r.: Rainer Michael Lehmann MdA,
Anne Schäfer-Junker, Dieter Berghaus, Walfried Beyl Foto: Maritta Schödel

Deutschland nimmt 27 Traditionen und Wissensformen in sein neues bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes auf
und setzt damit das entsprechende UNESCO-Übereinkommen um.
Die Kurzbeschreibung der 27 Einträge in das Bundesweite Verzeichnis finden Sie hier:
(Link zum UNESCO_web)

Deutschland nimmt 27 Traditionen und Wissensformen in sein neues bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes auf und setzt damit das entsprechende UNESCO-Übereinkommen um. Zu den lebendigen Traditionen, die die Kriterien erfüllen, zählen zum Beispiel das Chorsingen, die Morsetelegrafie, die Flößerei und die Orgelbautradition. Außerdem nominierten die Experten aus den 27 Kulturformen die Genossenschaftsidee für die internationale "Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit". Die Kultusministerkonferenz unter Leitung der Präsidentin, Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann, und die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, haben am 11. Dezember 2014 die Empfehlungen eines unabhängigen Expertenkomitees bestätigt.

"Das bundesweite Verzeichnis ist ein Spiegelbild der kulturellen Vielfalt in Deutschland. Und es macht gleichzeitig deutlich, mit welchem großartigen Engagement die Zivilgesellschaft traditionelle kulturelle Bräuche und Techniken bis heute pflegt, modern interpretiert und an nachfolgende Generationen weitergibt", sagte KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters betonte: "Das immaterielle kulturelle Erbe steht für unsere lebendige Alltagskultur. Sie ist Ausdruck der kulturellen Vielfalt in Deutschland und soll dazu beitragen, dass gelebte Traditionen, die das Selbstverständnis der Kulturnation Deutschland prägen, erhalten, fortgeführt und weiterentwickelt werden. Auch für zukünftige Generationen wird durch eine Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis das öffentliche Bewusstsein für diese Traditionen gestärkt."

Deutschland wird seine erste Nominierung bei der UNESCO im März 2015 einreichen. Die Aufnahme der Genossenschaftsidee würde der internationalen Vielfalt des immateriellen Kulturerbes eine neue Facette hinzufügen. Bislang ist eine solche Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation auf den UNESCO-Listen nicht vertreten. Die Genossenschaftsidee wurde gemeinsam von Gruppen aus Rheinland-Pfalz und Sachsen vorgeschlagen und mit Empfehlungen beider Länder weitergeleitet. Insgesamt waren 83 Traditionen und Wissensformen nach einer Auswertung durch die Bundesländer in der engeren Wahl. Zu den ersten Aufnahmen in Deutschland gehören auch regionale Bräuche wie die Lindenkirchweih in Limmersdorf (Franken), das friesische Biikebrennen und der rheinische Karneval. Die Pressemitteilung der UNESCO lesen Sie bitte auf den folgenden Seiten: (Link zum UNESCO_web)

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Fragen zur lokalen Interessengemeinschaft KULTURGUT-FranzösischBuchholz-BIENCULTUREL.

Richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse: info@hugenottenplatz-berlin.de Internet: www.hugenottenplatz-berlin.de